Herminenkeller

Unser Vereinslokal

Kultur in Ossingen - ohne den Herminenkeller wären die Anlässe kaum vorstellbar ! Der gemütliche Gewölbekeller bietet eine unvollstellbare Antmosphäre. Die Nähe zu den Künstlern, die Flammen im Ofen, feines Essen und einen guten Schluck dazu.

Hier finden Sie die Zufahrt zum Herminenkeller.

Wie alles kam...

Ohne das Herbstfest 1999 wäre der Herminenkeller des Hausherrn Matthias Wetter immer noch ein ganz normaler Keller, zuerst voll mit Kartoffeln, dann einfach „Grümpel“, wie er berichtet.
Erst in der Vorbereitung auf das Herbstfest wurde dem Vorstand des Gemeindevereins klar, dass dieser Keller das Potential zum Vereinslokal hat und den bis anhin vom GVO in anderen Lokalitäten durchgeführten Kultur-Anlässen eine neue Heimat bieten kann. Im Herbst 2000 wurde der Keller mit einem Fest, Anlässen für Kinder und Erwachsene eröffnet.

In der Zwischenzeit wurde die Küche leistungsfähig getrimmt und auch 2 WCs in der Garage integriert. 2013 gönnten wir dem Gewölbekeller eine Totalrenovation: der holperinge, nicht ganz ungefährliche, Naturboden wurde gefestigt und die Wände erhielten einen neuen Anstrich.

Warum „Herminenkeller“?

Hermine Müller (1886-1974) war die vorletzte Besitzerin des Hauses. Schon ihre Eltern hatten als Eigentümer den „Bauernhof“ bewirtschaftet. 1948 hat Hermine die Liegenschaft an Willi Enderli sen. alt  Gemeindepräsident und Metzgermeister verkauft. Dieser baute 1950 das Haus um: der alte halbrunde Schweinestall an der Ostfassade wurde durch die Wursterei (heute Garage) ersetzt, im südöstlichen Teil der Schlachthof angebaut, der  gewölbte Keller von der Wursterei aus mit einer neuen Treppe erschlossen und der hintere Teil des Kellers abgetrennt sowie zur Salzkammer umgebaut.
Herminehuus steht also für Hermine, analog dem Dünkihuus - Lüscherhuus - Küblerhuus - Zattihuus...

Im Andenken an Hermine brennt an jedem Anlass eine Kerze in einer Nische beim Eingang.